Emil und seine Geschichte

Hallo liebe Appenzeller-Freunde, mein Name ist

Emil 
vom Treuenbrietzener
Land

 

Am 07.10.2013 wurde ich als einer von 8 E’s
in einer gemütlichen Wurfbox, die in der Wohnstube meiner
lieben Zuchtfamilie stand, geboren.

Meine Zuchtfamilie betreute mich und meine Geschwister sehr liebevoll und voller Hingabe. Von hier aus konnten wir Schritt für Schritt die Welt erkunden sowie alles ausprobieren und lernen, was man so als junger Hund kennen und wissen muss. Es war eine anstrengende und tolle Zeit.

Meine zukünftige Menschenfamilie kam mich natürlich besuchen. Als ich
5 Wochen jung war, habe ich extra an diesem Tag außerhalb unserer Babydecken gepullert und damit alle schwer beeindruckt.

Noch sah ich ja eher wie ein kleines Meerschweinchen aus. Das muss glaube ich so sein, denn das war bei allen E’s so. Es verging noch einige Zeit und dann war ich doch ein kleiner Hund. Am liebsten habe ich gekuschelt und geschmust. Natürlich war Spielen, Toben und Erkunden auch ganz interessant. Spannend war dann noch der Tag, als mich meine zukünftige Menschenfamilie abgeholt hat. Auf der Heimfahrt wurde ich über Stunden gekuschelt und ich hatte keinerlei Grund zum Klagen.
Auch dann in meinem neuen zu Hause konnte ich mich schnell einleben und habe kein einziges Mal nach meiner Mama und den Brüdern und Schwestern geweint. Keine Papierrolle, kein Strumpf waren vor mir sicher. Auch einen Gummihandschuh musste ich einfach einmal im Ganzen probieren. Jedenfalls war mein Frauchen völlig erschrocken, als dieser wieder das Tageslicht erblickte.   

Beim Treffen des E’s und einem Besuch bei meinen geliebten Züchtern stellte „das Fachpersonal“ fest, ich sei ein toller Rüde mit allen äußeren Merkmalen eines Appenzellers aber sehr freundlich und gutmütig. Auch finde ich andere Menschen und Hunde recht nett und hole mir gern auch von mir bisher Unbekannten eine Streicheleinheit ab, natürlich nur, wenn ich hin darf. Das ist viel gesünder als Leckerlis und macht nicht dick. So haben sich meine Menschen zum Besuch einer Ausstellung überreden lassen. Ich finde das ja nicht so entspannend, die vielen Menschen und Hunde. Ich weiß immer gar nicht, regen mich mehr die anderen Rüden oder die vielen netten und schönen Hundedamen so auf.

Aber auch das vergeht und im Allgemeinen bin ich ja wohl „… ein ausgeglichener und in sich ruhender Appenzeller mit einer sehr hohen Toleranzschwelle…“ – so sagte die Körkommission, obwohl wir alle sehr aufgeregt waren. Kinder liebe ich sehr und lasse mir eigentlich alles gefallen. Ich bin aber auch ein kuschliges Schmusetier! 
Gern bin ich in der Natur und laufe mit meinen Lieben durch den Wald. Am interessantesten finde ich steile und enge Wege und Stege, wo man so richtig klettern und aufpassen muss. Und da ich meine Menschen sehr lieb habe und nicht ausreiße, darf ich oft ohne Leine die Gegend beschnuppern.

Nur bei Katzen kann ich mich nicht beherrschen, da muss ich hinterher. Und wenn diese nicht wegrennt, sitze ich vor ihr und schreie vor Entsetzen, da sie mich nicht ernst nimmt.

 

Meine Menschenfamilie hatte mir versprochen, dass ich eine nette Hundedame umgarnen, verwöhnen und decken darf. Nun wollen Sie endlich ihr Versprechen halten und freuen sich auf eine liebe und passende Appenzeller-Dame für mich.

Also liebe Damenwelt, ich warte auf euch!